Letzte Aktualisierung: 11. September 2013 | 2175577 | Anbieterkennzeichnung
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Die Netzwerkebene

Allgemeines

Das typische Szenario für eine WLAN-Ortsverteilung ist ein kleines Dorf auf dem Land. Lange Leitungswege oder Glasfaseranbindungen haben den Ort von einer DSL-Anbindung abgeschnitten. Aufgrund der dünnen Bevölkerungsdichte ist auch mit drahtlosen INternetzugängen (z.B. WiMAX) in nächster Zeit nicht zu rechnen. Alternativen sind entweder unpraktikabel (Internet über Satellit, "SkyDSL"), unerschwinglich teuer (ISDN Mehrfachbündelungen mit Kompression) oder von der Bandbreite und den Zugangstarifen überhaupt nicht mit einer DSL-Leitung zu vergleichen (Modem, ISDN, UMTS, GPRS, HSDPA).

Wenn man sich die Installation zutraut und entsprechend die Möglichkeit hat in einem DSL-erschlossenen Nachbarort eine Richtfunk-Gegenstelle zu installieren, liegt es nahe den Weg über WLAN zu wählen. Da qualitativ hochwertige WLAN-Richtstrecken ungefähr 1000 Euro kosten sollte man sich mit anderen Einwohnern seines Heimatortes zusammentun.

Dabei tun sich dann unweigerlich gewisse Fragen auf. Zum Beispiel die gerechte Verteilung der verfügbaren Bandbreite. Denn grundsätzlich teilen sich alle Funknetz-Teilnehmer einen einzigen DSL-Anschluß. Daraus folgt der Schluß daß ein Ortsverteilnetz kein gleichwertiger Ersatz zu einem eigenen DSL-Anschluß sein kann. Das Hauptziel eines Ortsverteilnetzes ist die Grundversorgung der Einwohner in einem nicht DSL-erschlossenen Ort mit Basisfunktionen wie dem WWW ("Internet-Surfen"), eMail und Instant Messaging zu vernünftigen Konditionen. Das heißt Verfügbarkeit rund um die Uhr zu einem Pauschalpreis. Denn das Hauptproblem nicht DSL-erschlossener Orte ist oft nicht die mangelnde Bandbreite sondern die Gebührenuhr, die dem Anwender immer im Hinterkopf mittickt während er per Modem oder ISDN online ist. Dienste wie Instant Messaging sind auf Internetzugängen mit Zeittarifen überhaupt nicht einsetzbar.

Weitere Informationen

  1. Grundstruktur des Netzwerkes
  2. Anbindung an das Internet (Breitbandanbindung)
  3. Anbindung an die Richtfunkstrecke(n)
  4. Beispiel für eine einfache Ortsverteilung
  5. Beispiel für eine professionelle Ortsverteilung
  6. Sicherheit im örtlichen Netzwerk
  7. Benutzer-Accounting im örtlichen Netzwerk

 

 
Web www.wlan-skynet.de