Letzte Aktualisierung: 11. September 2013 | 2175578 | Anbieterkennzeichnung
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Wie das Flash-RAM des WRT54G kaputt gehen kann

Im Normalfall wird die Firmware über das Webinterface im Abschnitt "Firmware Upgrade" eingespielt. Dabei wird das Binary zunächst über ein Netzwerkkabel in den flüchtigen RAM des WRT54G geladen. Das geschieht sehr flott, innerhalb weniger Sekunden. Danach beginnt eine interne Routine, das Binary in den nicht-flüchtigen Flash-RAM zu schreiben. Anders als der Name es andeutet ist das Flash-RAM alles Andere als blitzschnell. Der Vorgang des Firmware-Schreibens in das Flash-RAM dauert bis zu mehreren Minuten.

Manch ungeduldiger Anwender zieht angesichts der vermeintlichen Ruhe im Webinterface den Netzstecker. Dann ist es auch schon passiert. Der Schreibvorgang in den Flash-RAM wird unterbrochen, die Firmware ist unvollständig eingespielt und nicht lauffähig. Wie bei einem PC kann auch der WRT54G mit einem defekten Betriebssystem nicht booten und bleibt demzufolge beim Neustart hängen. Da auch das Webinterface nun nicht mehr zur Verfügung steht sind einem die gewöhnlichen Mittel genommen, das Gerät mit Bordmitteln zu reparieren. Das sicherste Anzeichen, daß irgendwas nicht stimmt ist, wenn die Power-LED ununterbrochen blinkt.

Im schlimmsten Fall hört der WRT54G beim Stromausfall während des Flashens nicht einfach auf mit dem Schreiben sondern es kommt noch zu einem kleinen "Hopser" wobei der CFE-Bereich beschädigt wird. Dann ist der Bootloader defekt. In dem Fall kann wirklich nur noch der Lötkolben Abhilfe schaffen.

 
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