Letzte Aktualisierung: 11. September 2013 | 2234612 | Anbieterkennzeichnung
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WLAN Standard IEEE 802.11b


Oben: Die 5er Regel, Unten: Die 6er Regel
Quelle: www.elektronik-kompendium.de

Arbeitet auf Frequenzen zwischen 2412 MHz und 2477 MHz, bietet insgesamt 14 Kanäle, welche sich bei einer jeweiligen Bandbreite von 20 MHz überlappen. Dadurch sind maximal 3 Kanäle gleichzeitig nutzbar. In Deutschland sind die Kanäle 1 bis 13 freigegeben, in Frankreich 10 bis 13, in Spanien 10 und 11, in den USA 1 bis 11 und in Japan 1 bis 14.

In Deutschland ist der Frequenzbereich zwischen 2400 MHz und 2483,5 MHz für die Verwendung durch die Allgemeinheit freigegeben. Diese Freigabe unterliegt der Beschränkung, daß eine maximale Sendeleistung von 100 mW EIRP nicht überschritten werden darf.

Physikalisch steht für IEEE 802.11b eine Bandbreite von 83,5 MHz zur Verfügung. Da ein einzelner Kanal 20 MHz breit ist, können maximal 3 Kanäle ohne Uberlappung genutzt werden. Dazu wählt man Kanäle, die genügend weit im Frequenzspektrum voneinander entfernt liegen.

Das obere Diagramm zeigt die sogenannte 5er Regel: Stehen nur 11 Kanäle zur Verfügung (USA), so verwendet man die Kanäle 1, 6 und 11. Diese grenzen zwar direkt aneinander, überlappen sich jedoch nicht.

Das untere Diagramm zeigt die 6er Regel: Wenn 13 Kanäle zur Verfügung stehen (Deutschland), so wählt man die Kanäle 1, 7 und 13. So bleiben zwischen den einzelnen Kanälen noch 4 MHz Platz.

Datenraten

Der Standard IEEE 802.11b bietet 4 Bandbreiten-Stufen von 11, 5.5, 2 und 1 MBit/s. Hinzu kommen noch einige herstellerspezifische Systeme, welche zusätzliche Datenraten von 22 und 44 MBit/s bieten. Der Standard unterstützt ein automatisches Fallback. Das heißt, je nach Qualität der Funkverbindung wird automatisch eine höhere oder niedrigere Bandbreite gewählt.

Die Daten werden einheitlich nach dem DSSS-Verfahren moduliert.

 
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